Gewalt im Netz

Projekt „Click und Check“ mit Revierinspektor Holy

Mobbing im Internet hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Immer wieder wird in den Medien von Schimpf- und Hasstiraden im Netz berichtet. Besonders fatal ist, dass vieles, was in sozialen Netzwerken verbreitet wird, nur schwer wieder gelöscht werden kann. Zudem ist die Hemmschwelle, Negatives im Internet zu posten, viel geringer, als jemanden persönlich zu attackieren.

Viele Jugendliche sind nicht sattelfest im Umgang mit den Sozialen Medien. Sie wissen kaum Bescheid über die Dos und die Donts im Netz. Begriffe wie „Urheberrecht“ und „Verletzung der Privatsphäre“ sind für sie oft leere Worthülsen, mit denen sie nur wenig anfangen können.

An unserer Schule gibt es zwar seit diesem Schuljahr ein Handyverbot, allerdings erwischt man immer wieder Kinder und Jugendliche, die in den Pausen zum Mobiltelefon greifen, um zu spielen, zu chatten oder eine Nachricht im Netz posten. Das Internet und die Sozialen Netzwerke sind allgegenwärtig und heutzutage nicht mehr aus dem Leben Jugendlicher wegzudenken. Ein Handyverbot bedeutet für viele Jugendliche, von „ihrer Welt“ abgeschnitten zu sein.

Um den Jugendlichen die Gefahren im Netz aufzuzeigen, fand vom 02. bis zum 23.5. 2017 in der 4a ein Projekt zum Thema „Gefahren und Gewalt im Netz“ statt. Revierinspektor Alexander Holy vom Stadtpolizeikommando Floridsdorf thematisierte in vier je zweistündigen Workshops mit den Schülerinnen und Schülern der 4a die Themenbereiche Internet, Gefahren, die im Internet lauern, Urheberrecht, Mobbing usw.

Zudem wurden die Themenbereiche Gewalt im Allgemeinen und Sucht, vor allem im Hinblick auf das Internet, besprochen.

Der Workshop war sehr lehrreich und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern der 4a tiefe Einblicke in die (Un)tiefen des sozialen Netzes.

Bericht: Mag. Alexandra Albrich

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